„Haben Sie noch Fragen? Ja, unbedingt!

Du wurdest zum Vorstellungsgespräch eingeladen? Herzlichen Glückwunsch!

Damit Du sicher in dieses Gespräch gehst, ist Vorbereitung das A und O.

Das Vorstellungsgespräch verläuft idealerweise in typische Phasen ab. Wenn Du das schon mal weißt, kannst Du dich bereits hier optimal drauf vorbereiten und wahrscheinlich wird es Dir auch ein Gefühl von Sicherheit geben. Natürlich kann es sein, dass es Personaler gibt, die ein bisschen von der Struktur abweichen, aber im Grunde ist es immer der gleiche Ablauf.

 

Begrüßung & Small Talk

Kennenlernen & Selbstpräsentation

Unternehmenspräsentation

Rückfragen

Verabschiedung

 

Leider unterschätzen viele Bewerber die vierte Phase des Vorstellungsgesprächs und diese solltest Du nicht unter den Tisch fallen lassen. Die Rückfragen!

Nachdem Du dem Personalverantwortlichen von Deinen wichtigsten Stationen im Berufsleben und Deinen Erfolgen erzählt hast und der Personaler Dir den Job, für den Du dich beworben hast, nochmal genauer erläutert, kommt idealerweise bald folgende Frage:

„Haben Sie noch Fragen?“

Und jetzt kommt Dein Einsatz. Hier solltest Du auf keinen Fall schweigen. Du kannst mit Deinen Fragen nochmal viel rausholen und Dich ins positive Licht setzen.

 

Welche Vorteile haben Rückfragen für das Vorstellungsgespräch?

Du zeigst echtes Interesse für den Job

Du hast Dich intensiv mit dem Unternehmen vorher beschäftigt

Du erfährst viel mehr über die Aufgaben, Kollegen oder Vorgesetzten

Du zeigst hohe Motivation und Zielstrebigkeit

 

Ich hoffe, Du erkennst wie wichtig diese Rückfragen sind, denn sie signalisieren dem Unternehmen nochmal wie sehr Du den neuen Job wirklich willst.

Damit Du auch die richtigen Fragen stellst, solltest Du dich natürlich drauf vorbereiten und am besten ist Du notierst Dir diese. In der Regel sollten so drei Fragen ausreichen und hier ist es wichtig, dass es keine geschlossenen Fragen sind.

Mögliche Beispiele für Deine Rückfragen:

Wie sieht die Einarbeitung aus?

Welche Aufgaben erwarten mich in den ersten 90 Tagen?

Was erwarten Sie von ihrem zukünftigen Mitarbeiter?

Welche Eigenschaften muss ihr zukünftiger Mitarbeiter mitbringen?

Wie fördern Sie ihre Mitarbeiter?

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es in ihrem Unternehmen?

Was sind die aktuellen Herausforderungen in ihrem Unternehmen?

Welche Ziele verfolgt ihr Unternehmen langfristig?

Wie würden ihre Mitarbeiter das Unternehmen und die Unternehmenskultur beschreiben?

 

Das Thema Gehalt, Bonus und Urlaub sollte im ersten Vorstellungsgespräch nicht angesprochen werden, es sei denn der Personaler tut dies. Genauso wie die Arbeitszeiten oder ob es Möglichkeiten für Home-Office gibt.

Wenn es in die zweite Gesprächsrunde geht, dann kannst Du auch hier Deine Fragen zu dem Thema stellen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Vorstellungsgespräch.

MAMIHELDEN workx

Komm zu meinem MAMIHELDEN WORKX Programm und entwickle gemeinsam mit mir Ideen und Deinen persönlichen Plan für Deine Zufriedenheit im Job mit Kind. Egal ob Dein Wiedereinstieg ansteht, Du Dich beruflich neu orientieren oder sogar selbständig machen möchtest.

Das Training gibt Dir die Gelegenheit in der Elternzeit oder auch danach, Dich mit Deiner persönlichen und beruflichen Entwicklung zu beschäftigen und um für Dich herauszufinden, wie Deine Zufriedenheit im Job mit Kind aussehen kann.

MAMIHELDEN WORKX

  • Du bekommst Klarheit darüber wie es beruflich für Dich weitergehen soll
  • Du entwickelst Ideen für Deine Zufriedenheit im Job
  • Du findest heraus, wo Deine Stärken liegen und wie Du diese im Job einsetzen kannst
  • Du erarbeitest Dir erste Schritte, um auch in die Umsetzung zu gehen
  • Du findest die Zeit, Dich bewusst mit Deiner weiteren beruflichen Entwicklung zu beschäftigen
  • Du findest den Austausch mit anderen Müttern, die sich die gleichen Fragen stellen
  • Du erhältst im Anschluss auf Wunsch einen kostenfreien Lebenslauf-Check

Wenn Du mehr Informationen möchtest, dann schreibe mir eine Mail an: kontakt @ mamihelden.de

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Bewerbungsfragen abseits von Stärken und Schwächen

Ein Hauptbestandteil vieler Personaler ist es, Interviews mit potentiellen neuen Mitarbeitern zu führen. Dabei sollte versucht werden, so viele Informationen wie möglich auszutauschen und einen bestmöglichen Abgleich zu generieren, ob der neue Mitarbeiter zu dem Unternehmen passt und umgekehrt. Standardfragen wie „Was sind Ihre Stärken und Schwächen?“ und „Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?“ überraschen niemanden mehr und die Bewerber haben oft beinahe auswendig gelernte Antworten parat. Um etwas mehr Abwechslung und bestenfalls tiefere Einblicke in den Interviews zu gewährleisten, hat Mamihelden einige Beispiele für Interviewfragen aus verschieden Bereichen zusammengestellt.

 

Vorstellung und Fragen zu dem Unternehmen

  • Was hat Sie auf unserer Unternehmenshomepage am meisten angesprochen?
  • Wo haben Sie sich abseits des Internets über unser Unternehmen informiert?

 

Zum Lebenslauf

  • Welche Position ist nach Ihrer Einschätzung die Beste Ihrer bisherigen Karriere?
  • Was können Sie uns über sich selbst sagen, was nicht in Ihrem Lebenslauf steht?

 

Zur aktuellen Position

  • Welche positiven und negativen Gegebenheiten spielten bei Ihrer letzten Stelle eine wichtige Rolle?
  • Wie erfolgreich waren Sie nach Ihren eigenen Maßstäben bei der vorherigen Stelle?
  • An welchen Resultaten und Ergebnissen werden Sie bei Ihrer jetzigen Stelle gemessen?
  • Welche Risiken sind Sie in Ihrer letzten Position eingegangen?

 

Verhältnis zu vorherigem/aktuellen Arbeitgeber und Vorgesetzten

  • Was hat Ihnen beim jetzigen/vorherigen Arbeitgeber am meisten gefallen, was sie auch bei einer neuen Stelle nicht missen möchten?
  • Was würden Sie anstelle Ihres jetzigen Chefs anders machen?
  • Was meinen Sie: Würde Ihr jetziger Chef Sie wieder einstellen?

 

Weiterbildung und aktuelle Themen

  • Welche drei Informationsquellen gehören zu den für Sie wichtigsten?
  • Welche Ihrer Fähigkeiten und beruflichen Qualifikationen möchten Sie zur Zeit am ehesten verbessern?

 

Reflektion und Selbsteinschätzung

  • Schildern Sie uns bitte eine Situation, in der Sie sich mit der Entscheidungsfindung eher schwer getan haben, beispielsweise, weil es mehrere vergleichbare Alternativen gab.
  • Was war die hilfreichste Kritik, die Sie jemals bekommen haben?
  • Nennen Sie mir eine Situation, in der Sie Ihren Sinn für Humor eingesetzt haben, um eine angespannte Situation aufzulockern.

 

Berufliche Ziele und Weiterentwicklung

  • Was bedeutet für Sie Erfolg?
  • Weshalb haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?

 

Allgemein zur Stellenbeschreibung

  • Wenn Sie diese Stelle in drei bis vier Kernsätzen beschreiben müssten, wie würden Sie das tun?
  • Welcher der Stellenanforderungen glauben Sie am meisten zu entsprechen – und weshalb beurteilen Sie das so?

 

Gehalt

  • Welches sind die Kriterien, die Sie persönlich als faire und gerechte Bemessungsgrundlage für Gehälter erachten?
  • Was wäre Ihrer Meinung nach ein angemessenes Gehalt für diese Aufgabe/Position?

 

Führungsstil und Führungsqualitäten

  • Welche Erfahrungen haben Sie bei Ihren früheren Führungspositionen in Bezug auf Ihre heutige Führungstätigkeit gemacht – gute und schlechte?
  • Was zeichnet Ihrer Meinung nach einen guten Vorgesetzten aus?
  • Was müssten wir aus Ihrer Sicht in unserer Branche prioritär tun, um unsere führende Stellung zu halten oder gar auszubauen?
  • Wo sehen Sie die Grenzen des Einflusses Ihres Berufes auf das Privatleben oder wie definieren Sie das Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben?
  • In Ihren Zeugnissen ist oft die Rede von großer Einsatzbereitschaft. Können Sie mir ein bis zwei Situationen schildern, in denen Ihre Einsatzbereitschaft deutlich geworden ist?

 

Mit diesem Beispielfragen können sich Bewerber, aber auch Personaler, für das nächste Interview vorbereiten. Das entscheidende Kriterium ist aber dass man selbstbewusst, authentisch und kompetent überzeugend seinem Gegenüber auftritt.

Mamihelden wünscht viel Erfolg für das nächste Bewerbungsgespräch.

 

Mehr Flexibilität mit ElterngeldPlus

Viele Mütter (und Väter) wünschen sich in ihrem Berufsleben mehr Flexibilität, um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können. Werden Gedanken an die Karriere kurz vor der Geburt noch ausgeblendet, sehnen sich manche Mütter nach einigen Monaten in Krabbelgruppen an ihren Arbeitsplatz zurück und haben Befürchtungen, den Anschluss zu verpassen. Auf der anderen Seite möchten sie durch den Staat nicht benachteiligt werden und auch ihren Kindern weiterhin genügend Aufmerksamkeit widmen. Das ElterngeldPlus verspricht dabei Erleichterungerungen. Mamihelden gibt einen Überblick über die wichtigsten Eckpunkte:

 

Für wen gilt das ElterngeldPlus?

Für Eltern, deren Kinder nach dem 1. Juli 2015 geboren wurden. Der Anspruch besteht für Angestellte, Beamte, Selbständige, Erwerbslose sowie Studenten und Auszubildende, die ihre Kinder in Deutschland im eigenen Haushalt selbst betreuen und weniger als 30 Stunden in der Woche arbeiten.

 

Wie sieht die Umsetzung genau aus?

Eltern, die in Teilzeit währen des Bezugs von Elterngeld arbeiten, bekommen nun doppelt so lange das ElterngeldPlus. Mit dem ElterngeldPlus kann daher der Bezugszeitraum für das Elterngeld auf 28 Monate verlängert werden. Aus einem bisherigen Elterngeldmonat werden dann zwei ElterngeldPlus-Monate. Die monatliche Bezugshöhe halbiert sich somit.

 

Wie können mein Partner und ich das ElterngeldPlus kombinieren?

Es gibt sogenannte Partnerschaftsbonusmonate. Dafür müssen beide Eltern gleichzeitig mindestens vier Monate lang zwischen 25 und 30 Stunden pro Woche arbeiten und eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen. Somit können zusätzlich vier Monate ElterngeldPlus erlangt werden.

 

Und wie funktioniert es, wenn ich alleinerziehend bin?

Auch Alleinerziehende können diese vier zusätzlichen Bonusmonate beantragen, sofern sie an vier aufeinander folgenden Monaten pro Woche zwischen 25 und 30 Stunden arbeiten.

 

Gibt es auch Anpassungen hinsichtlich der zeitlichen Flexibilität?

Ja, diese gibt es. Weiterhin kann jeder Elternteil 36 Monate Elternzeit bis zum dritten Geburtstag des Kindes in Anspruch nehmen. Die Sieben-Wochen-Frist bleibt zur Inanspruchnahme der Elternzeit vor dem dritten Geburtstag des Kindes bestehen. Es können dann aber nun 24 Monate statt bisher 12 Monate zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes weiterhin in Anspruch genommen werden. Die Anmeldefrist für die Elternzeit in diesem Zeitraum wird auf 13 Wochen erhöht. Außerdem kann die Elternzeit in drei statt bisher in zwei Zeitabschnitte pro Elternteil eingeteilt werden.

 

Wie verhandele ich dies mit meinem Arbeitgeber?

Eine Zustimmung des Arbeitgebers ist nicht (mehr) erforderlich. Der Arbeitgeber ist allerdings berechtigt, den dritten Abschnitt aus dringenden betrieblichen Gründen abzulehnen, falls dieser zwischen dem dritten und dem achten Geburtstag des Kindes liegt. Zu beachten ist auch, dass bei einem Arbeitgeberwechsel der neue Arbeitgeber die Elternzeit für den dritten Block genehmigen muss.

 

Was geschieht, wenn während der Elternzeit sich erneut Nachwuchs ankündigt?

Der Anspruch auf Elternzeit besteht weiterhin für jedes Kind, auch wenn während der Elternzeit ein weiteres Kind auf die Welt kommt.

 

Was ist ansonsten noch wichtig zu wissen?

Das Elterngeld bleibt weiterhin steuerfrei. Es wird bei der Ermittlung des steuerpflichtigen Einkommens berücksichtigt und unterliegt dem Progressionsvorbehalt. Elterngeld stellt kein Erwerbseinkommen dar, Beiträge für Sozialversicherungen fallen nicht an. Ausnahmen gelten für privat Versicherte und freiwillig gesetzlich Versicherte.

 

Sobald die Elternzeiterklärung beim Arbeitgeber eingegangen ist, besteht Kündigungsschutz bis zum Ende der Elternzeit. In besonderen Ausnahmefällen kann die zuständige Behörde auf Antrag des Arbeitgebers die Kündigung für zulässig erklären. Die Laufzeit eines befristeten Vertrages ändert sich nicht durch die Inanspruchnahme der Elternzeit.

 

Zusammenfassung

 

ElterngeldPlus für Eltern, deren Kind(er) nach dem 01.07.2015 geboren wurden und werden

Bezugszeitraum bis zu 28 Monate

Partnerschaftsbonusmonate: Gemeinsam weitere vier Monate ElterngeldPlus

Elternzeit in drei Abschnitte einteilbar

24 Monate Elternzeit zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes möglich

 

 

Weitere Fragen als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer? Mamihelden ist Dein Partner für Elternzeit & Wiedereinstieg.

„Mein Wiedereinstieg nach der Elternzeit“ – Der Wunsch nach einem „echten“ Teilzeitjob für mehr Zufriedenheit

Heute erzählt uns Jenny in der Serie  „Mein Wiedereinstieg nach der Elternzeit wie sie nach 9 Wochen wieder zurück in ihren Job ist. Mit Teilzeitarbeit während der Elternzeit hat alles gut funktioniert und ihr Arbeitgeber war sehr offen für dieses Modell. Doch nach der Elternzeit wurde ihr eigentlicher Teilzeitjob ohne Planung und Absprachen schnell wieder zum Vollzeitjob.

 

Was war deine Position und Aufgabe vor Deiner Elternzeit?

Ich war Marketingleitung in Vollzeit einer international arbeitenden Baumschule (300 Mitarbeiter).

Dort habe ich mich um Messeauftritte, Katalogdigitalisierung, -erstellung, Homepage und alles, was so anfällt gekümmert.

 

 Wie lange hat Deine Elternzeit gedauert?

Ich habe für ein Jahr Elternzeit beantragt,  bin aber direkt nach dem Mutterschutz im Dezember 2014/ Januar 2015 zum Februar 2015 wieder für 16 Stunden/ Woche eingestiegen bis zum November 2015. Während der Elternzeit wurden ein Teil meiner Aufgaben an andere Personen und Abteilungen innerhalb des Unternehmens verteilt.

Als das Ende meiner Elternzeit anstand,  habe ich mich dagegen entschieden in Vollzeit zurückzukommen und einen Antrag auf Fortsetzung meiner Teilzeittätigkeit gestellt. Der Antrag wurde im November 2015 bewilligt.

 

Wie ist Dein Wiedereinstieg aus der Elternzeit verlaufen?

Ich war nur 14 Wochen weg und habe mich einfach wieder ins Büro gesetzt und angefangen, alles was liegen geblieben ist aufzuarbeiten. Die Mini war beim Papa in der Zeit. Nach und nach kamen dann aber wieder alle verteilten Aufgaben zurück auf meinen Schreibtisch.  Das war am Anfang ein klasse Gefühl, denn es schien schnell alles so, als wäre ich nie weg gewesen. Nach und nach stellte sich allerdings ein Gefühl der Überforderung ein. Es ist nahezu unmöglich an 16 Stunden das zu schaffen, was in Vollzeit vorher erledigt wurde. Ich fing an Terminen und Abgaben nur noch hinterher zu laufen anstatt sie vernünftig planen zu können. Das machte mich selbst total unzufrieden.

Im Grunde arbeite ich in einem sehr familienfreundlichen Unternehmen. Ich glaube aber, wir haben uns die Sache mit der Elternteilzeit beide (sowohl ich, als auch die Geschäftsführung) einfacher vorgestellt. Konzepte für die Aufteilung der Aufgaben und direkte Planungsgespräche wegen der Reduzierung gab es nicht. Wahrscheinlich sind alle Beteiligten ein wenig naiv an die Sache rangegangen, vielleicht wurde auch die Wichtigkeit der Stelle etwas unterschätzt.

 

Bist Du noch bei Deinem gleichen Arbeitgeber? Was sind Deine Aufgaben heute?

Ich bin noch bei meinem Arbeitgeber und erledige die gleichen Aufgaben. Das Problem ist allerdings, dass ich nicht in der Lage bin, die Aufgaben, die ich vorher in Vollzeit erledigt habe, jetzt in Teilzeit zu machen. Meine Kollegen helfen mir, wo sie nur können.

Eine dauerhafte Lösung ist das allerdings nicht. Sehr oft nehme ich daher die Arbeiten mit nach Hause, die im Arbeitsalltag liegen bleiben und andere werden einfach dauerhaft nach hinten verschoben.

 

Wieviel Stunden arbeitest Du heute und kannst Du Deinen Job mit Deiner Familie gut vereinbaren?

Ich arbeite immer noch die 16 Stunden, im Grunde wären 25 Stunden auch drin. Mehr fänd ich nicht so schön für mich, meine Familie und besonders für die Mini.

 

Wie schaffst Du den Spagat zwischen Job und Familie?

Schaffen? Jain. Ich bin überzeugt davon, dass ich es schaffen würde, wenn ich einen „echten“ Teilzeitjob oder ein abgestecktes Homeoffice hätte. Mein Mann unterstützt mich zu Hause super und ich nutze die freie Zeit mit der Mini sehr intensiv. Gerade bin ich allerdings nicht in der Lage im Job die Qualität zu liefern, die ich gerne liefern würde. Ein Vollzeitjob lässt sich nicht einfach in eine Teilzeitstelle quetschen ohne Verluste. Ich arbeite aber an einer Lösung.

 

Was kannst Du anderen Müttern als Tipp mitgeben, wenn sie den Ein- oder Wiedereinstieg in den Job antreten?

Ein klares Konzept und feste Absprachen mit dem Arbeitgeber für den Wiedereinstieg. Einfach so laufen lassen, hat bei mir – trotz super flexiblem Arbeitgeber und angepasstem Arbeitszeitmodell – nur bedingt funktioniert.

 

Vielen Dank Jenny für Deine persönliche Geschichte und ich wünsche Dir, dass Dein Teilzeitjob sehr bald ein „echter Teilzeitjob“ wird.