Der Wunsch nach beruflicher Veränderung – Teil 1 „Meine Reise beginnt!“

Veränderungen gehören zu unserem Leben und in meinem Leben spielen sie eine große Rolle. Ich mag Veränderungen, denn für mich sind sie oft der Anfang von etwas Neuem und Unbekannten. Egal ob beruflich oder privat. Wie der Beginn einer Reise, verbunden mit einer Sehnsucht oder einem Wunsch nach „Etwas“.

Ich weiß genau, wann es wieder soweit ist, denn ich habe schon einige Veränderungsphasen hinter mir gebracht. Die letzte große Veränderung war vor ungefähr 1,5 Jahren als ich beschlossen habe mein Job zu kündigen, ohne einen neuen Job in der Tasche zu haben.

Natürlich war der Gedanke damals da mich selbständig zu machen, doch die Kündigung meinem damaligen Arbeitgeber auch wirklich mitzuteilen, war dann doch nochmal was anderes. Auf der einen Seite hatte ich die Sicherheit einen festen Arbeitsplatz zu haben. Ich bekam jeden Monat mein Gehalt, auch bei Krankheit und Urlaub. Ich war sicher in meiner Tätigkeit, die ich tagtäglich ausführte, weil ich sie ja schließlich schon routiniert seit mehreren Jahren ausführte. Außerdem hat mir meine Chefin und auch die Kollegen immer wieder mitgeteilt, was für einen guten Job ich doch mache.

Das Ungewisse, welches so viele Fragen mit sich bringt

Aber natürlich gab es da auch noch die andere Seite, die Ungewisse, die mich auch zweifeln ließ und ich mir die Fragen stellte: Schaffe ich die Selbständigkeit? Bin ich gut genug? Will ich das wirklich? Was will ich überhaupt?

Doch damals wusste ich einfach, dass die Zeit gekommen war und ich diesen mutigen Schritt gehen muss.

Und so ist auch gerade in meinem Leben wieder die Zeit gekommen, wo ich merke, dass eine Veränderung bevorsteht. Mittlerweile kenne ich mich bereits so gut, dass ich schon frühzeitig die ersten Vorboten wahrnehme.

Die eigene Unzufriedenheit kennenlernen

Meine Reise beginnt mit einem Prozess, der sich meistens bei mir schleichend bemerkbar macht. Ich nehme erste Unzufriedenheit wahr, bin genervt und gereizt von meinem Umfeld und von mir. Fange an bestimmte Dinge auszusortieren und mich von ihnen zu lösen.

Früher dachte ich immer, dass es mir besser geht, wenn ich mir neue Dinge gönne und dass dann mein Wunsch oder meine Sehnsucht nach diesem „Etwas“ befriedigt wird. Neue Klamotten, ein neuer Job, eine neue Reise in ein anderes Land oder Stadt,  neue Wohnungseinrichtung oder neue Wohnung (ich bin in meinem Leben übrigens schon sehr oft umgezogen).

Ein kurzweilig netter und meistens sehr teurer Versuch, der nicht von langer Dauer war und das Spiel von Vorne begann. Oder aber ich hatte ständig versucht, andere für meine Unzufriedenheit verantwortlich zu machen. Das war immer das Einfachste. Die Anderen waren schuld, dass ich nicht so zufrieden sein konnte, wie ich es eigentlich wollte.

Heute weiß ich, dass ich zuerst meine aktuelle Situation, die mich so unzufrieden macht auch verstehen muss, bevor ich mich in irgendwas „Neues“ stürze.

Den Mut haben für den ersten Schritt

Im Moment stelle ich mir gerade wieder viele Fragen, wohin meine nächste berufliche Reise gehen wird. Denn ich weiß für mich, dass ich noch nicht am Ziel angekommen bin. Damals den Schritt zu gehen, meinen Job zu kündigen, war nur der Anfang und oft beginnt dieser Anfang von „Etwas“ nämlich mit diesem einem ersten Schritt, der manchmal echt viel Mut erfordert.

Doch ich merke, dass es da noch mehr gibt was ich gerne machen möchte und das will ich weiter herausfinden.

Ich habe so viele Ideen im Kopf, die ich am liebsten alle sofort umsetzen möchte. Aber ich weiß auch, dass es zu früh wäre jetzt mit konkreten Ideen loszulegen. Hier habe ich meine Lehren bereits gezogen. Wahrscheinlich wäre die Motivation nach zwei Wochen dahin und ich bin wieder an dem Punkt meiner Unzufriedenheit angekommen, wo ich davor war.

Die nächsten Tage oder Wochen werde ich mich daher intensiv wieder mit mir auseinandersetzen und mir folgende Fragen stellen:

  • Was macht mich aktuell so unzufrieden?
  • Wann bin ich unzufrieden?
  • Was soll sich ändern?
  • Was möchte ich verbessern?

Das sind Fragen, die ich nicht alle sofort beantworten kann, aber ich freue mich drauf es herauszufinden und bin gespannt was dabei möglicherweise entstehen kann.

Mit Sicherheit gibt es da draußen auch Menschen, die jetzt von mir  denken, dass ich sprunghaft bin und das ich mich mit dem was ich habe nicht zufrieden geben kann. Nun ja, das können sie gerne denken, denn es ist ihre Sichtweise und ihr System, in dem sie leben und denken.

Ich möchte die Dinge, die mich unzufrieden machen aber ändern und wenn ich mich damit weiterentwickeln kann, umso besser. Denn an erster Stelle geht es um mich und meine Zufriedenheit.

Auch wenn diese Gedanken sehr persönlich sind, möchte ich sie trotzdem mit Euch teilen und Euch auf meine Reise mitnehmen. Denn ich glaube, dass wir alle irgendwann mal an diesem Punkt kommen und was verändern wollen, aber nicht wissen wie.

Daher werde ich meine Erfahrungen die nächsten Wochen hier auf dem Blog festhalten und wenn ich Euch damit vielleicht ein Stück weiterhelfen oder dazu motivieren kann dann freue ich mich :-). 

Eure Sabrina

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