#familyworkx: Nayoki – Agentur für digitales Marketing

Ihr Lieben,

wenn wir als Mutter nach der Elternzeit wieder in den Job einsteigen wollen oder einen neuen Job suchen, steht die  „Familienfreundlichkeit“ in dem Unternehmen für viele von uns ganz weit oben. Doch was bedeutet das eigentlich? Familienfreundlicher Arbeitgeber!

Welchen Beitrag können Arbeitgeber leisten, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert wird? Welche Arbeitgeber haben erkannt, dass Familien und vor allem Mütter auch wertvolle Mitarbeiter sind? Sind es immer nur die Großkonzerne oder auch kleinere Arbeitgeber?

Deshalb startet heute #familyworkx, wo ich Euch familienfreundliche Arbeitgeber im Interview vorstellen werde. Ich möchte mit positiven Beispielen zeigen, wie Arbeitgeber es bereits erfolgreich in ihrem Unternehmen umsetzen, familienfreundliche Lösungen zu schaffen. Egal ob Großkonzern oder Start-Up. Jede Lösung kann dazu beitragen, dass das Arbeiten mit Kind möglich ist und wir, als Mutter, dabei zufrieden sind.

Beginnen möchte ich mit Nayoki, eine Agentur für digitales Marketing in München. Gegründet wurde das Unternehmen 2004 und hat aktuell um die 30 Mitarbeiter. Die Betriebszugehörigkeit ist im Durchschnitt 10 Jahre, was eindeutig für sich spricht. Die Nayoki Familie ist bunt und die Mitarbeiter kommen aus den Bereichen BWL, Medienwirtschaft oder Tourismus. Aber auch Quereinsteiger, die eine Leidenschaft für das Online Marketing und Kundenorientierung mitbringen, sind bei Nayoki angestellt.

Nayoki hat auch Mütter beschäftigt, die jeweils nach ihren Elternzeiten wieder eingestiegen sind. Wie das funktionieren kann, könnt Ihr jetzt im Interview lesen.

Liebe Christine, vielen Dank für das Interview. Magst Du Euch kurz vorstellen? Wer ist Nayoki und was macht Ihr genau?

Wir sind eine Agentur für digitales Marketing und betreuen seit 2004 namhafte nationale und internationale Unternehmen vor allem aus den Bereichen Fashion, Beauty und Lifestyle. Unser Leistungsspektrum erstreckt sich über sämtliche Performance Marketing Kanäle, Digital Consulting, Data Management bis hin zur Entwicklung von individuellen technischen Lösungen. Zu unseren Kunden zählen u.a. Adler, Karstadt, Gerry Weber, Hallhuber und Seidensticker.

Nayoki ist Lingala und bedeutet „Ich verstehe Dich”. Uns geht es vor allem darum, die Wünsche unserer Kunden zu verstehen, ganzheitlich zu betrachten und anzugehen. Jeder Kunde muss individuell behandelt und entsprechend müssen die Lösungen entwickelt werden.

Welche Mitarbeiter passen zu Nayoki?

Unser Name ist gleichzeitig unser Motto und Dreh- und Angelpunkt unserer Unternehmenskultur. Neben den Kunden stehen bei uns die Mitarbeiter im Mittelpunkt. Um gute Arbeit leisten zu können, muss sich das Team gut verstehen und die Arbeitsatmosphäre stimmen. Bei uns ist jeder Tag anders und voller Überraschungen. Man sollte offen sein, Lust an neuen Herausforderungen und sich wechselnden Aufgaben mitbringen. Die Work-Life Balance wird großgeschrieben, dennoch können wir nicht täglich eine nine to five Job garantieren. Die Trennung zwischen privat und beruflich ist bei uns fließend und so wird auch oft abseits des Arbeitsalltags noch etwas in verschiedenen Konstellationen unternommen. Zu uns passen Mitarbeiter, die sich mit der Agentur identifizieren und Teil der Nayoki Familie sein wollen.

Wie würden Eure Mitarbeiter euch als Arbeitgeber beschreiben?

Offen, flexibel, fair: Diese drei Adjektive beschreiben uns eigentlich ganz gut. Wir sind im doppelten Wortsinn eine Agentur „ohne Türen“ (wir haben ein loftartiges Großraumbüro in einer ehemaligen Getreidemühle). Unsere Hierarchien werden bewusst flach gehalten, so dass jederzeit schnell und pragmatisch gehandelt werden kann. Jeder soll bei uns Verantwortung übernehmen – die einen mehr, die anderen weniger. Wir bieten neben sehr guten Entwicklungsmöglichkeiten und spannenden Tätigkeiten im Digitalmarketing auch viele Zusatzbenefits an, wie beispielsweise Homeoffice, kostenfreie Massage, Poststelle mit promptem Kollegenfeedback und regelmäßige Teamevents an.

Das Arbeiten in einer Agentur ist vor allem für junge Mitarbeiter sehr reizvoll. Aber wie sieht es aus, wenn ich irgendwann Familie habe? Passt das Agenturleben dann noch und wie sieht es bei Euch aus?

Wie oben schon beschrieben, sind wir ein sehr flexibler Arbeitgeber. Wichtig dabei ist, dass Flexibilität auf beiden Seiten besteht. Dann lässt sich Agenturleben und Familie durchaus miteinander vereinbaren. Es gibt einige Mitarbeiter, die seit über zehn Jahren bei uns arbeiten. Eine Mitarbeiterin erwartet bereits ihr drittes Kind und wird demnächst wieder in Elternzeit gehen. Meine beiden Geschäftsführerkollegen haben jeweils drei Kinder. Natürlich ist es immer wieder eine Herausforderung, vor allem bei Teilzeitkräften, Termine oder Veranstaltungen mit Übernachtung zu koordinieren. Zudem müssen Aufgaben gefunden werden, die bis zur Uhrzeit X erledigt werden können. Tätigkeitsfelder müssen teilzeitgerecht strukturiert werden. Es muss von Fall zu Fall geschaut, welche Aufgaben gefunden und wie diese mit der Arbeitszeit vereinbar sind. Auch kundenseitige Betrachtung bringt oftmals Lösungen, wenn beispielsweise der Ansprechpartner des Kunden ebenfalls in Teilzeit arbeitet.

Viele Mütter haben die Herausforderung, dass der Wiedereinstieg nach der Elternzeit bei ihrem Arbeitgeber nicht leicht ist. Wie macht Ihr das, wenn Mütter in Elternzeit gehen und dann wiederkommen wollen?

Nayoki ist ein wachsendes Unternehmen. Digital ist die Zukunft. So sind wir immer auf der Suche nach guten Mitarbeitern und freuen uns über Leute mit Erfahrung. Durch flache Hierarchien entfällt bei uns außerdem die Problematik des Anspruchs auf eine gleichwertige Stelle. Es findet sich immer wieder ein passendes Aufgabenfeld.

Werte sind für Mitarbeiter und Arbeitgeber ein großer Motor der Motivation. Sie sind oft der Auslöser für das Verhalten und geben Orientierung. Was meinst Du, welche Werte sind für eine familienorientierte Personalpolitik wichtig?

Wertschätzung der Arbeit, Gleichberechtigung, Flexibilität und Loyalität sind wichtig für die Motivation und ein gutes Miteinander. Die kurzfristige Anpassung an Gegebenheiten von beiden Seiten ist ausschlaggebend. Bei uns ist es kein Problem, mal einen Tag zu schieben, wenn gerade ein privater Termin oder eine Veranstaltung im Kindergarten ansteht. Umgekehrt sollte der Arbeitnehmer bereit sein, am Abend nochmal ins Handy schauen, ob noch etwas Wichtiges kam. Die Möglichkeit von Homeoffice sowie die flexible Anpassung der Arbeitszeiten sind ebenso für eine familienorientierte Personalpolitik wichtig. Durch die bunte Mischung von Arbeitnehmern mit Kindern sowie kinderlosen Mitarbeitern ist es kein Problem in den Ferien Urlaub zu nehmen. So kommt jeder auf seine Kosten und ist zufrieden.

Vielen Dank für die Antworten!

Mit der Interviewserie #familyworkx möchte ich auf positive Beispiele von Arbeitgebern aufmerksam machen und Impulse setzen, welches auch Ihr Eurem Arbeitgeber aufzeigen könnt. Nur wenn wir diese Beispiele sichtbar machen, können alle davon profitieren und wir können dazu beitragen, dass es zukünftig noch mehr Familienfreundlichkeit in den Unternehmen gibt.

Wenn auch Ihr positive Beispiele von Eurem Arbeitgeber habt, dann schreibt mir gerne und falls Euer Arbeitgeber noch auf der Suche nach familienfreundlichen Lösungen ist und Unterstützung braucht, dann zeigt ihm gerne das family workx Elternzeitprogramm.

Eure Sabrina

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