#DENKST 2017 – Nicht immer denken, einfach mal machen!

Die Elternbloggerszene ist für mich noch ein komplett ungewohntes Terrain, zumindest auf der Seite als Blogger. Als Leser folge ich ihnen schon lange. Doch nun bin ich ja irgendwie selber einer und muss mich damit beschäftigen, wie bloggen so funktioniert.

„Vernetze dich mit anderen Bloggern!“ so wird es mir immer wieder gesagt. Aber wo fange ich an?

Auf Instagram wurde ich dann auf die denkst 2017 aufmerksam. Eine Elternbloggerkonferenz in Süddeutschland. „Das wäre die Chance“,….dachte ich mir. Aber gleichzeitig kam der Gedanke, dass ich ja noch gar kein richtiger Blogger bin. Außerdem kenne ich ja auch kaum jemanden da.

Soll ich, soll ich nicht? Die Gedanken spielten Ping Pong mit mir. Ich hatte mittlerweile Freunde aus der Bloggerszene gefragt und hier bekam ich zudem auch noch unterschiedliche Antworten von „ Fahre auf jeden Fall hin“ bis hin zu „Das lohnt sich nicht und ist viel zu teuer“.  Nun ja, es waren mittlerweile nur noch 6 Tage bis zur Konferenz und ich hatte immer noch kein Ticket. Der Reiz war groß, die Unsicherheit aber mindestens genauso.

Das entscheidende Gefühl den ersten Schritt zu gehen

Am Montagabend bekam ich dann eine WhatsApp Sprachnachricht von Julia, einer ganz lieber Bekannten und Bloggerin, die ich vor einem Jahr kennengelernt habe. Julia hat mir erzählt, dass sie hinfährt und dass sie es toll finden würde, wenn ich auch dabei bin. „ Das wird großartig werden. Du wirst eine Menge Leute auf der denkst 2017 kennenlernen und die Beiträge sind auch total interessant. Das wird sich auf jeden Fall lohnen. Komm doch mit!“

Kennt Ihr diese Momente, wenn es gar nicht die großen Worte sind, die zu einem gesagt werden, aber das Gefühl was es dann bei einem auslöst? Dieses Gefühl, wo man sich motiviert fühlt, es jetzt anzupacken. Am liebsten sofort. Dieses Gefühl hat diese eine kurze Sprachnachricht von knapp einer Minute bei mir ausgelöst. Der Entschluss war gefasst und ich habe mein Ticket für die denkst gebucht. Einfach mal machen!

Samstag früh ging es los nach Nürnberg. 05:30 Uhr aufstehen und knapp 200 Kilometer Autofahrt lagen vor mir. Egal! Meine Motivation war groß. Ich hatte mich mit Julia verabredet, dass wir uns vor dem Eingang des Museum für Kommunikation in Nürnberg treffen. Pünktlich angekommen, ging es dann rein und da waren auch schon alle bekannten Bloggergesichter, die ich bisher nur aus meinen Social Media Feeds kenne. Julia marschierte direkt auf alle zu um hallo zu sagen und mich mit vorzustellen. Oje, wie verhältst Du dich? Wie stellst Du dich vor? Wie wirkst Du auf sie? Mein Gedankenkarussell nahm Fahrt auf. Für manche sind es vielleicht nur irgendwelche Blogger, für mich sind es aber teilweise echte Profis, die ein erfolgreiches Business damit betreiben und daher war ich natürlich aufgeregt. Schließlich bin ich noch ganz am Anfang.

Ein überraschender Moment von Herzlichkeit und Gemeinschaft

Meine Aufregung und Unsicherheit sollte unbegründet sein. Ich wurde von jedem, der mir vorgestellt wurde mit sehr viel Herzlichkeit begrüßt und ich war im ersten Moment total überrascht. Die kannten mich gar nicht, aber sie haben mir von Anfang an das Gefühl gegeben einer von ihnen zu sein. Als mir dann sogar welche sagten, dass sie schon von mir gehört und gelesen haben, war ich natürlich total glücklich.

Mit diesem Glücksgefühl ging es dann in die Konferenz, wo Sophie von berlinfreckles mit einem für mich total inspirierenden Vortrag „Was Blogger vom Fundraising lernen können“ gestartet hat. Welche Inhalte will ich weitergeben und wo will ich eigentlich als Blogger hin? Da hat sie bei mir bereits in den ersten 15 Minuten einen Nerv getroffen und in meinem Kopf ging die Hausaufgaben To Do Liste los. Anschließend ging es dann weiter mit Andrea von die Anderl und Thorsten Ising, wo ich so viel Wissen zu Content Marketing, Google Analytics und Goolgle Trends mitbekommen habe. Für mich sind das bisher Begriffe gewesen, die ganz weit weg waren. Doch jetzt weiß ich was sich zumindest dahinter versteckt und wie ich das auch für mich nutzen kann. Wieder was dazu gelernt.

Sophia von berlinfreckles

Bloggen = serious business

Mein Highlight war dann Svenjas Vortrag von Meine Svenja. Svenja ist ein absoluter Profi, die sehr offen über ihre Anfänge und ihre Entwicklung gesprochen hat. Disziplin, Professionalität, Persönliche Weiterentwicklung, Wissensaufbau und Authentizität sind die Kriterien für ihren Erfolg. Wer erfolgreich seinen Blog weiterentwickeln möchte, muss dafür eine Menge tun und viel investieren. Zeit und Geld. Das hat sie auch sehr deutlich zum Ausdruck gebracht und ich mag es, wenn Dinge konkret benannt werden.

Svenja von MeineSvenja

 

Auf meinem Heimweg war dann eine Menge los. Nicht nur auf der Autobahn, nein….auch in meinem Kopf ging das Feuerwerk der Ideen los und ich bin mit einem Gefühl von Dankbarkeit, Leichtigkeit und großer Motivation glücklich zu Hause angekommen.

Noch heute am Sonntag, wo ich diesen Text schreibe, denke ich über die vielen wunderbaren Gespräche nach, die ich geführt habe. Mit Jonna von expatmamas, mit Berenice von phinabelle, mit Mareike von Muttisoyeah, mit Bettina von MamiundGoer, mit Jessica von feiersun mit Bea von tollabea mit Anja von lebenistansteckend, mit Viola von kinderkichern, mit Petra von Allesinklein und noch einigen mehr.

Ein ganz besonderen Dank möchte ich aber an Julia von Glücksmütter sagen. Nur durch dich, durfte ich diese wertvollen Erfahrungen mitnehmen. Du hast mir den entscheidenden Tritt in den Hintern gegeben zur denkst zu fahren. Du hast mich mit anderen vernetzt und dazu beigetragen, dass ich ein Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft bin und meinen Beitrag dazu leisten kann.Genau das ist es, wofür die denkst2017 in diesem Jahr für mich stand. Nachhaltig vernetzt!

Manchmal sind es eben die kleinen Dinge, die uns dazu ermutigen den ersten Schritt zu gehen. Für mich war dieser erste Schritt ein wichtiger Teil von meinem persönlichen Abenteuer, was am Wochenende so richtig begonnen hat.

Merken

Unser Statement an alle MAMIHELDEN
12. Mai 2017
Muttertagswunsch – was mir wirklich wichtig ist
13. Mai 2017
Dein Mutmach-Statement. Von Müttern für Mütter
18. April 2017
2 Comments
  • Reply
    Mareike
    26. Mai 2017 at 8:23

    Liebe Sabrina,
    mit dem Beitrag hast du das gelernte aus dem Vortrag von Svenja 1a mit Sternchen umgesetzt! Gefällt mir. Sehr.
    Und du hast das schönste Foto von mir vom Wochenende gemacht. Ich liebe es ♥ ♥ ♥
    Viele Grüße
    Mareike

    • Sabrina
      Reply
      Sabrina
      26. Mai 2017 at 13:37

      Liebe Mareike,

      oh wie lieb von Dir. Dankeschön.

      Und wie schön jetzt einen Namen zu dem bezaubernden Gesicht zu haben 😉

      Sonnige Grüße
      Sabrina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.